Explorers Cancun
Cancún ist das Touristenmekka des mexikanischen Bundesstaates Quintana Roo und liegt an der Nordostspitze der Halbinsel Yucatán. Cancún ist bei Touristen aus aller Welt wegen des ganzjährig warmen Wetters, der Sandstrände, der Ruinen der alten Maya-Zivilisation und der atemberaubenden Tierwelt zu Lande und zu Wasser beliebt.
Für Taucher gibt es viele erstklassige Tauchplätze, die nur eine kurze Auto- oder Bootsfahrt von Cancún entfernt sind. Das Underwater Contemporary Museum of Art, die Insel Isla Mujeres und das Mesoamerikanische Barriere-Riff sind ein absolutes Muss. Die Isla Mujeres ist eine Insel etwa 13 km vor der Küste von Cancún, wo der Golf von Mexiko auf das Karibische Meer trifft. Die Isla Mujeres ist Teil eines Meeresnationalparks, in dem sich ein Teil des Mesoamerikanischen Barriereriffs sowie die Skulpturen des Unterwassermuseums befinden.
Neben den zahlreichen küstennahen Tauchplätzen bietet diese Region Mexikos auch die Möglichkeit zum Cenoten-Tauchen. Cenoten sind Unterwasserhöhlen, die teilweise an der Luft liegen und Teil eines unterirdischen, miteinander verbundenen Höhlensystems sind. Sie sind in der Regel mit Brackwasser (einer Mischung aus frischem Grundwasser und salzigem Meerwasser) gefüllt und bestehen aus Kalksteinfelsen. Eine Cenote entsteht, wenn Schwachstellen im Kalksteingestein dazu führen, dass eine Höhle einstürzt, wodurch ein Sinkloch entsteht und die Höhle der Atmosphäre ausgesetzt wird. Das Süßwasser der Cenote stammt aus gefiltertem Regenwasser - die wenigen Schwebeteilchen sorgen für sehr klares Wasser und eine gute Sicht.
Beeindruckende Tauchplätze liegen an der Ostküste von Quintana Roo. Betrachte Cancún als deine Heimatbasis und mache Tagesausflüge nach Playa del Carmen, zur Insel Cozumel, zum Cenote Dos Ojos, nach Tulum und zum Sian Ka'an Biosphärenreservat, um das Beste aus den vielfältigen Tauchmöglichkeiten in dieser Region zu machen! Es gibt unzählige Tauchshops und Tauchresorts mit Experten, die dir die Geheimnisse dieser Juwelen zeigen können. Tauchsafaris sind jedoch nicht üblich, da alle Tauchplätze vom Ufer oder vom Boot aus erreichbar sind.