Candle Rock (★3.7)
Zugang mit dem Boot. Etwa 10-15 Minuten Fahrt. Viel Abwechslung und interessante Felsen - Wandtyp. Viele Möglichkeiten, den Tauchgang durchzuführen. Er kann sehr tief sein, max. 35. Gut für Anfänger und Fortgeschrittene.
© AdobeStock/Hiroki WAKABAYASHI
Das Tauchen in Hokkaidō, der nördlichsten Region Japans, bietet abenteuerlustigen Tauchern ein wahrhaft einzigartiges Erlebnis. Die Region ist bekannt für ihre dramatischen jahreszeitlichen Veränderungen, wobei die Temperaturen im Winter oft unter den Gefrierpunkt fallen. Das macht Hokkaidō zu einem ganz besonderen Tauchziel, an dem ein Trockenanzug unverzichtbar ist. Einer der herausragenden Orte ist die Shiretoko-Halbinsel, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Ab Januar können Taucher den Nervenkitzel des Eisschollen-Strömungstauchens erleben, wenn Drift-Eis vom Amur-Fluss in Russland herankommt und eine surreale Unterwasserlandschaft schafft.
Die vielfältigen Meereslandschaften in Hokkaidō sind faszinierend. Der Shikotsuko-See, Japans klarster See, bietet eine Sichtweite von über 50 Metern, sodass Taucher die farbenprächtige Unterwasserflora bewundern können – und im Herbst den beeindruckenden Anblick des Lachslaichens erleben. Die Shakotan-Halbinsel bietet zudem ein geologisches Wunderwerk mit ihren Säulenformationen – Steinsäulen, die durch abkühlendes Magma entstanden sind – und verleiht der Unterwasserlandschaft damit eine zusätzliche Faszination. In dieser atemberaubenden Kulisse können Taucher einer Vielzahl von Meeressäugern begegnen, was den Reiz von Hokkaidō als erstklassiges Tauchziel noch verstärkt.
Hokkaidō, Japans nördlichste Insel, bietet eine vielfältige Auswahl an Taucherlebnissen, die Liebhaber aus aller Welt anziehen. Einer der besten Wracktauchgänge ist die „Shakotan-Halbinsel“, wo Taucher die Überreste alter Schiffe inmitten einer lebendigen Unterwasserwelt erkunden können. Das klare Wasser sorgt für hervorragende Sichtverhältnisse und ist somit ideal, um atemberaubende Unterwasserfotos zu schießen.
Für alle, die gerne vom Ufer aus tauchen, ist die „Akkeshi-Küste“ sehr beliebt – sie besticht durch eine reiche Vielfalt an Meereslebewesen und faszinierenden Korallenformationen. Zu den einzigartigen Unterwassererlebnissen in Hokkaidō gehören auch Nachttauchgänge, bei denen Taucher das faszinierende Leuchten des Planktons bewundern können. Die Region bietet sowohl für Liebhaber von Strandtauchgängen als auch für diejenigen, die lokale Bootstauchgänge bevorzugen, ein ausgewogenes und erfüllendes Tauchabenteuer.
Das Tauchen in Hokkaidō bietet das ganze Jahr über vielfältige Erlebnisse. Die Wassertemperaturen reichen von 3°C-10°C/37°F-50°F im Winter bis 15°C-22°C/59°F-72°F im Sommer. Die Sichtweite kann stark variieren und liegt je nach Jahreszeit und Ort zwischen 5 und 20 Metern.
Tauchen ist das ganze Jahr über möglich, aber die günstigsten Bedingungen herrschen vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst, wenn das Wasser wärmer und die Sicht am besten ist. Der Winter kann schwierige Bedingungen mit niedrigeren Temperaturen und stärkeren Winden mit sich bringen, die sich auf die Strömungen auswirken und die Sichtweite verringern können. Taucher sollten diese jahreszeitlichen Schwankungen bei ihrer Planung berücksichtigen.
Hokkaidō, Japans nördlichste Insel, ist bekannt für ihre reiche marine Artenvielfalt und zieht Taucher an, die ihre Gewässer erkunden möchten. Das Ochotskische Meer vor der Nordküste bietet mit seinen kalten Strömungen ein einzigartiges Taucherlebnis. Hier können Taucher oft dem asiatischen Schafskopf-Lippfisch und Sardinenschwärmen begegnen. In den wärmeren Monaten sind Sichtungen des Riesen-Pazifik-Oktopus häufig, was den Tauchgängen zusätzliche Spannung verleiht. Im Sommer werden die Gewässer rund um die Shakotan-Halbinsel zu einem Hotspot für kristallklares blaues Wasser, felsige Unterwasserlandschaften, Seetangwälder und Kaltwasser-Meereslebewesen. Während Begegnungen mit Haien in den Gewässern von Hokkaidō eher selten sind, kann der schwer zu spürende Lachshaie von Tauchern gesichtet werden, die während seiner Wanderungszeit weiter vor der Küste tauchen.
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