Frag die meisten weitgereisten Taucher, wo das beste Tauchziel der Welt ist, und ihre Antwort wird wahrscheinlich „Palau“ lauten. Palau liegt etwa drei Flugstunden südlich von Guam und besteht aus rund 250 Inseln, die von einem Barriereriff umgeben sind. Viele der Inseln bilden die „Rock Islands“, eine Gruppe von schirmförmigen Inseln, die von Blue Lagoons umgeben sind. Zwischen den Inseln verbergen sich viele Überraschungen, darunter der Jellyfish Lake, wo du mit Tausenden von nicht stechenden Quallen schnorcheln kannst, der Milky Way, wo du dir eine kostenlose Schlammpackung gönnen kannst, sowie unzählige weiße Sandstrände und Blue Lagoons, die sich perfekt für kurze oder lange Kajakausflüge eignen. In Palau ist buchstäblich für jeden etwas dabei, egal ob du große Tiere, Wracks, Riffe, Makro-Lebewesen, technisches Tauchen oder Unterwasserfotografie magst.
Die Hauptstadt Koror bietet einen Einblick in die Geschichte und Kultur Palaus, vor allem durch das Etpison-Museum. Mit Kunsthandwerk und Artefakten, die über ein Jahrhundert zurückreichen, ist es ebenso einen Besuch wert wie das örtliche Gefängnis. Im Gefängnis von Koror stellen die Insassen stolz ihre geschnitzten Bildtafeln aus, die vergangene Legenden und Lebensweisen darstellen. Diese können gegen eine angemessene Gebühr von den Insassen erworben werden und sind ein einzigartiges Stück Geschichte, das ihr euer Eigen nennen könnt. Diese Insel ist ein Paradies für Fotografen und eignet sich auch hervorragend für Nichttaucher. Palau ist ohne Zweifel eine der landschaftlich reizvollsten Inseln der Mikronesien-Gruppe.
Auf unserer Reise tauchen wir mit Sam’s Dive Tours, um Schildkröten, Mantarochen und verschiedene Haiarten zu beobachten, und tauchen anschließend rund um Peleliu in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs ein – sowohl im Wasser als auch an Land.